Diese Zeit     

Es fängt in den Geschäften an, man hat das Gefühl, schon kurz nach Ostern beginnt die Weihnachtszeit. Ok, dazwischen liegen noch ein paar Tage und Wochen, mit grillen im Garten, baden im Pool, Geburtstage feiern und so weiter und so weiter.

In diesem Jahr war es auch genau so, bis Corona kam und uns alle verunsicherte, mehr als jemals zuvor, beschäftigt uns ein kleiner Winzling. Nicht das ich diesen Virus verniedlichen will, weit entfernt, denn er hat eine Macht, die wir bisher noch nicht kennengelernt hatten. Damit meine ich uns Nachkriegskinder.

Selbst die Despoten auf der Welt verlieren durch „es“ ihren Schrecken und man erkennt wie dumm und töricht sie sind. Sie glauben immer noch, dass Sie alle Macht in den Händen halten und Ihre Entscheidungen weltweite Bedeutung haben, die Welt für immer verändern.

Das gilt nicht nur in der Politik, es gilt auch für Kirchenführer, Geschäftsinhaber, Manager und manipulatorische Menschen von neuen Gruppierungen jeden Couleurs, sowie für jeden einzelnen, der mit Menschen zusammenarbeitet oder von dem Menschen abhängig sind.

Dieses „winzige“ Virus hat eine Macht, die weiterreicht als jede mächtige Position. Es wird unser Leben für immer verändern und was das Wichtigste ist, es macht uns alle gleich!

Ihm ist es völlig egal ob wir einen großen oder kleinen Einfluss haben auf Güter und / oder Menschen. Ob wir Arm sind oder Reich, ob wir Alt sind oder Jung, ob wir hier leben oder wo anders auf der Welt. Es verändert sich und uns, es schürt eine Angst des Verloren und Abhängig seins.

Ist dieser Virus eine Sintflut der modernen Art? Zeigt es uns doch wie abhängig wir voneinander sind und alles hinweg spülen kann was wir Menschen an Veränderungen, auch an Fortschritten geschaffen haben. Uns rettet keine Globalisierung, keine künstliche Intelligenz, kein Sozial Media, kein noch so großer Geldbetrag und kein noch so fester Glaube.

Einzig und allein der Glaube an uns selbst, dass „WIR“ muss wieder in den Vordergrund rücken. Denn nur wir können diese Zeit miteinander und müssen sie gemeinsam durchstehen. Wir müssen die Angst besiegen und das ist einfacher in einer bewussten Gemeinschaft die auf Gemeinsamkeiten ausgerichtet ist. Haben wir also den Mut und denken an uns selbst zuletzt und stellen wir das „WIR“ in den Vordergrund. Diese Weihnachtszeit verlangt es und bietet es zu gleichen Teilen. Positive Gedanken und Gefühle verändern die Welt. Es macht also sehr viel Sinn uns positiv auf das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel auszurichten. Geben wir unseren menschlichen Werten wieder einen größeren Raum in unserem Leben!

In diesem Sinn ein angstfreies Weihnachtsfest und einen besonnenen Übergang in das Jahr 2021

Wulf-Hinnerk Vauk

Bildquelle: Pixabay-User geralt